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Wein & Aroma

Die Sinnlichkeit des Weins betört Auge, Mund und Nase
Wein riecht nicht nur nach Weintrauben!
Wieso? Wein enthält die gleichen flüchtigen Bestandteile wie z.B. viele Früchte. Diese stammen aus der Traube, dem Gärprozeß oder dem Reifevorgang. Unser Gehirn vergleicht diese Gerüche mit uns bekannten Gerüchen und so benennen wir sie dann auch: Stachelbeere, Paprika, Gras, aber auch Papier oder Teer. Der Assoziationen sind keine Granzen gesetzt.

Duft, Aroma und Bouquet
Die menschliche Nase ist ein höchst komplexes Organ: Etwa zehn Millionen Nervenzellen befinden sich auf der ungefähr fünf Quadratzentimeter großen Riechschleimhaut an der Decke der Nasenhöhle. Jede dieser Nervenzellen ist mit zehn bis 20 Fühlern ausgestattet; an ihnen können sich Duftmoleküle beim Einatmen festsetzen.

Chardonnay

Haselnüsse, Limetten, Vanille, Karamell

Silvaner

Erde, Schmalz, Veilchenpastillen

Barbaresco, Barolo

Getrocknete Rosen, Zimt, Nelken, Sandelholz, Teer

Champagner

Grapefruit, Kreide, Hefezopf

Tausende von Gerüchen vermag die Nase zu unterscheiden. Für den bewussten Genuss von Wein jedoch ist mehr nötig: Das Gehirn muss die Sinneseindrücke selektieren, bündeln, speichern und mittels der Sprache diese Eindrücke beschreiben. Dabei können verblüffende Wortschöpfungen entstehen – erdig, Apotheke, Sattelleder – kein Wunder, handelt es sich doch um die Beschreibung von Assoziationen.


Bordeaux

Schwarze Johannisbeeren, Zimt, Vanille, Zigarrenkistenholz, Kaffee

Riesling

Schiefer, Pfirsich, Mango, Minze, Petrol

Côtes du Rhône

Brombeerkonfitüre, Zwetschgen, geröstete Mandeln, Pfeffer, Tabak

Chianti Classico

Kirschen, Johannisbeeren, Brombeeren, Eukalyptus, grüne Zweige

Besonders bizarre Wortkreationen sind beim Versuch entstanden, die Weinaromen zu systematisieren. Der Aromenkreis unterscheidet von blumig, fruchtig, würzig, vegetabil über nussig, karamellig, balsamisch, erdig bis hin zu chemisch, mikrobiologisch und animalisch. Mit Hilfe von weiteren Untereinteilungen kamen die Wissenschaftler der kalifornischen Weinuniversität Davis schließlich zu Beschreibungen wie „abgehangenes Fleisch“, „Kuhstall“, „Katzenurin“, „Gummi“, „Teer“, „Schweiß“, aber glücklicherweise auch zu einer Vielzahl von angenehmeren Aromen.


Burgunder

Schwarze Kirschen, Zimt, abgefahrener Autoreifen, Baumwurzel, Nelken

Sancerre

Paprikaschote, Brennessel, Feuerstein, Moos

Pinot Grigio

Weiße Blüten, grüner Apfel, Heu, Brotkruste

Rioja

Kirschkonfitüre, Butter, Cassis, Schellack
fruchtig Holunder Pfirsich Banane Fruchtig
Grapefruit Johannisbeere Birne Lychees
Zitrone Maulbeere Quitte Mango
Orange Stachelbeere Apfel Papaya
Brombeere Kirsche Pflaume Konfitüre
Himbeere Aprikose Ananas Rosine
Erdbeere   Melone Feige
würzig Nelke Tabak Röstaromen Würzig
Lakritze Zimt Holz Rauch
Anis Muskat Harz Toast
Pfeffer Walnuss Zeder Kaffebohnen
Vanille Haselnuss Eiche  
  Mandel Pinie  
       
pflanzlich grünes Holz Heu Moder Pfanzlich
Pflanzen grüne Paprika Tee Teer
Gras Spargel Champignon Trüffel
Minze Kohl Moos Holz
Eukalyptus Artischocke Laub Bohnen
       
       
karamellig karamellig biologisch biologisch blumig
Honig Hefe Akazie
Butter Brot Veilchen
Schokolade Sauerkraut Rose
Kakao Laktate Geranie
Zucker Milch Weißdorn
Vanille Käse  
 
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