Über OstrauUnsere ProdukteWeinwissenKontakt
Weltkarte
Länderportrait
Anbaugebiete
Serviceseiten
   
     
Checkliste

Was der Augenschein über die Qualität eines Weines aussagt

Eine Lupe oder gar aufwendige technische Hilfsmittel sind nicht notwendig, um sich einen ersten Eindruck von der Qualität eines Weins zu machen. Allerdings muss man wissen, worauf zu achten ist – und natürlich, wie das Ergebnis zu interpretieren ist.

Optische Kriterien:

1. Trübungen
Wein muß klar sein; Trübungen sind ein Hinweis auf Fehler. Ausnahme: Depot. Dabei handelt es sich um den Bodensatz, der sich in der Flasche bildet. Depot ist bei alten, hochwertigen Rotweinen zu finden.
2. Weinstein
Bei kleinen, weißen Kristallen auf dem Flaschenboden und Korken, Weinstein, handelt es sich um Kaliumsalz und Calciumsalz. Es beeinträchtigt die Qualität nicht!

3. Das Depot
Depot ist bei alten hochwertigen Rotweinen zu finden und ist ein Ausfall von Gerbstoffen und Farbe, die sich im Laufe der Jahre auf dem Flaschenboden abgesetzt haben.

4. Farbe
Wein weist ein breites Spektrum an Farbnuancen auf, das sich je nach Herkunft, Qualität und Alter unterscheiden lässt. Rotwein hellt sich bei fortgeschrittener Reife auf, wobei er sich am Rand bräunlich färbt. Weißwein changiert bei zunehmendem Alter ins Goldgelbe.
Mehr Informationen zu diesem Thema erhalten Sie hier!
 
Geruchskriterien bei Weinfehlern:

1. Ob ein Wein korkig ist, riecht man in der Regel deutlich; oft nimmt der Wein auch den Geschmack an. Dem Korken selbst ist der Fehler nicht anzusehen. Korkkranker Wein ist ungenießbar.
2. Sherry-ähnlicher Geruch darf nur bei Sherry auftreten, ansonsten ist der Wein oxidiert, d.h. der Sauerstoff hat ihn ungenießbar gemacht.
3. Ein schwefliges oder gäriges Bouquet kann bei jungen Weinen auftreten. In diesem Fall braucht der Wein ausreichend Sauerstoff. Bereits nach zehn Minuten kann der Geruch verflogen sein; unter Umständen muss er einen Tag in der offenen Flasche stehen.
4. Riecht der Wein nach Aceton, enthält er zu viel Essigsäure. Ein Geruchsfehler, der den Wein ungenießbar macht.

Geschmackskriterien:

1. Kauen Sie den Wein und lassen Sie ihn im Mund "herumwandern".
2. Jetzt bestätigt sich, was die Nase schon wahrgenommen hat (auch die Weinfehler).

Was bedeutet eigentlich...

Körper – beschreibt die Substanz eines Weins. Genau genommen ist seine Fülle gemeint. Körperreicher Wein muss nicht zwangsläufig reich an Alkohol sein; er wird jedoch einen hohen Extrakt aufweisen: Glycerin, Gerb- und Farbstoffe, Säure – Stoffe, die bei der Gärung entstehen und zurückbleiben.
Schwer – charakterisiert den Alkoholgehalt des Weins. Dem allzu schweren Wein fehlt oft die Feinheit, er kann dann sogar plump wirken. Leichter Wein enthält weniger Alkohol.
Lang – der Geschmack hochwertiger Weine verweilt im Mund, je länger desto höher die Qualität.
Fein – der Wein wirkt ausgeglichen und elegant, ein subjektiver Eindruck, der bis zur Finesse gehen kann.
Harmonisch – das langsame Reifen in der Flasche lässt die Feinheit und die Ausgewogenheit aller Geschmackskomponenten entstehen – eben Harmonie von Körper und Alkohol, Süße und Säure, Holz und Frucht.
Abgang – Nachklang des Weines

Weitere Informationen finden Sie im Wein-ABC!
 
Korken
Korkenzieher
Gläser
Flaschen
Speisen & Wein
Wein & Aroma
Servieren
Dekantieren
Degustieren
Gesundheit
Wein-ABC
Die Sensorik
Checkliste
Etiketteninfo
Haltbarkeit
Temperatur
Klassifikation
Rebenkunde
Weinberg
Weinkeller
 
 
 
 
SitemapLinksKontaktImpressum